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Fremdheit und Heimkehr

Zur Individualität und Zusammengehörigkeit in der medialen Marktgesellschaft

Als unterschiedlich interpretierte Stimmungen bilden Fremdheit und Heimkehr die verdunkelbare Signatur einer Gesellschaft des Marktes, der Menschenrechte und der Massenmedien. Die – mit ihrer dynamischen Metaphysik des vorstellend-herstellenden Menschen – kommunikativ ständig schwankt und sich immer wieder grundlegend umgebaut hat.

Fremdheit und Heimkehr

Vom 18. Jahrhundert bis zu ihrer heutigen neo-liberalen Gestalt. Um auf diesem Wege ihre selbst erzeugten vielfältigen Probleme und deren kritische Beobachtungen wie darauf bezogene – märtyrerhafte – Proteste zu absorbieren und zu verschieben.

Der Autor zeigt ferner, daß dieser Typ von Gesellschaft eine neue Gestalt von Individualität unterstellt: der Gleichheit wie der Andersheit von Individuen; die immer buntgesprenkelter und medialer, aber auch selbstbezüglicher und spannungsreicher werden. Individuen, die sich dabei an ihrem heillos verhedderbaren Lichtfaden von Fremdheit und Heimkehr bewegen, der von sozial-ökonomischer Sorge bis zu vorübergehender Identität, ja zweckfrei–kosmologischer Sorglosigkeit reicht. Dessen Widersprüchlichkeit jedoch auf mögliche, wenngleich unwahrscheinliche gesellschaftliche Organisationsprinzipien deutet.

Systematisch wie historisch bedenkt der Autor so die Individualität der Marktgesellschaft – jenseits ständig neu erzeugter Verdinglichungen und Trivialisierungen.

Bilder vom Making of [PDF ca. 1,7 MB]

 

Über dieses Werk

 

Fremdheit und Heimkehr

ZERO-Verlag

955 Seiten, 25 Farbabbildungen und 2 s/w Abbildungen, farbiger Schutzumschlag, Fadenheftung und Leineneinband. Numerierte Auflage.

farbiger Schutzumschlag

159 Euro

ISBN 978-3-00-019365-1

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